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Riegl LR90-235/P

RIEGL LR90-235/P
Bild 1: RIEGL LR90-235/P


Bild 2: Vorschaubild - bitte für großes Bild klicken

Sie wollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und Geschwindigkeitsüberschreitungen schnell und zuverlässig erfassen - im Ortsgebiet, auf Landstraßen, auf der Autobahn ...?
Dann greifen Sie zum Laser-Verkehrs-Geschwindigkeitsmeßgerät RIEGL LR90-235/P mit angestecktem Powerpack, mit Schulterstütze und mit integriertem Leuchtpunktvisier für völlig portablen Einsatz ganz ohne externe Stromversorgung und störenden Kabelsalat. Ein Druck auf die Auslösetaste, und das Gerät ist eingeschaltet, mißt, und zeigt sofort die Geschwindigkeit des anvisierten Fahrzeugs unmißverständlich an!

Prinzipielle Wirkungsweise:
Das RIEGL LR90-235/P ist ein hochmodernes Laser-Impuls-Laufzeitmeßgerät, das wie folgt funktioniert:

Funktionsschema
Bild 2: Funktionsschema LR90-235/P

Ein elektronischer Impulsgenerator steuert auf Tastendruck in periodischer Folge einen Halbleiterlaser an. Dieser gibt daraufhin eine Serie kurzer Infrarot-Lichtimpulse ab, die durch die Sendeoptik scharf gebündelt werden. Über die Empfangsoptik, die nur einen schmalen Öffnungswinkel aufweist, gelangt ein Teil der vom Ziel reflektierten Echosignale auf eine Fotodiode, die ein entsprechendes Empfangssignal liefert. Eine Auswerteeinrichtung mißt nun das Zeitintervall zwischen Sende- und Empfangsimpuls, das ein Maß für die Zielentfernung ist. Ein geräteinterner Mikrocomputer sorgt für die Speicherung und die weitere Verarbeitung der Meßwerte. Aus der Änderung der Entfernung während der gesamten Meßzeit wird die Geschwindigkeit des Ziels ermittelt und zur Anzeige gebracht.

Ein besonderer Vorteil des Laser-Geschwindigkeitsmeßgerätes liegt in der extrem scharfen Bündelung des Meßstrahls:

Strahldivergenz
Bild 3: Nominelle Strahlaufweitung

Wichtigste Geräteeigenschaften und Vorteile

  • Zur innerstaatlichen Eichung in Deutschland und anderen Ländern zugelassen
  • Zugelassener Meßbereich bis 500 m
  • Scharf gebündelter Meßstrahl
  • Unmißverständliche gleichzeitige Anzeige von gemessener Geschwindigkeit und Entfernung
  • Einstellbare Geschwindigkeitsschranke mit akustischer Überschreitungsanzeige
  • Kurze Meßzeit, schnelle Meßfolge
  • Batteriebetrieb oder Betrieb von Kfz-Bordnetz
  • Leichtes Anvisieren des Zieles mit Hilfe des Leuchtpunktvisieres
  • Problemlose Messung durch die Kfz-Windschutzscheibe hindurch
  • Augensicher gemäß internationalem Standard (Laser Klasse 1)
  • Moderne Geräteausführung in neuester SMD-Technologie
  • Ansprechendes europäisches Design
  • Pistolenhandgriff und Schulterstütze zur bequemen Handhabung, Griffschalen und Schaft aus Nußbaumholz
  • Stabiles Leichtmetallgehäuse mit kratzfester Oberfläche und starker Gummiarmierung
  • Stickstoff-Füllung zur Verhinderung des Beschlagens der Linsen
  • Übersichtliche Bedienungsrückwand ohne vorstehende, leicht abzubrechende Kipp- oder Drehschalter
  • Verstellbare Schulterstütze mit automatischer Verriegelung
  • Völlig kabelloser Betrieb mit angestecktem NiCd-Powerpack
  • Hochwertiges Ladegerät mit Ladezustandsanzeige

Mögliche Betriebsarten

  • Handgehaltener Betrieb mit oder ohne Schulterstütze
  • Betrieb auf Einbeinstativ, mit oder ohne Schulterstütze
  • Stationärer Betrieb auf Dreibeinstativ

jeweils mit NiCd-Powerpack oder mit externer Stromquelle

Technische Daten
Maximale Meßentfernung

Fahrzeugheck Fahrzeugfront
Kraftfahrzeuge mit
reflektierenden Kennzeichen
bis über 600 m 350 bis 450 m
Kraftfahrzeuge mit nicht
reflektierenden Kennzeichen
bis über 350 m 150 bis 250 m
Reflektierende Verkehrsschilder bis weit über 1000 m
 
Einsatzbereich
gemäß PTB-Zulassung
30 m bis 500 m
Geschwindigkeitsmeßbereich
gemäß PTB-Zulassung
0 bis 250 km/h
Geschwindigkeits-
Meßfehlergrenzen
gemäß PTB-Zulassung
+/- 3 km/h
bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h
+/- 3% vom Meßwert
bei Geschwindigkeiten über 100 km/h
 
Entfernungsmeßgenauigkeit typ. +/- 20 cm
Meßzeit typ. 0,5 s
Meßstrahldurchmesser ca. 0,3 m in 100 m Entfernung
Zieleinrichtung Leuchtpunktvisier, Helligkeit einstellbar
Datenausgang RS232 V24, Baudrate 9600
Stromversorgung Betriebsspannung 10,5 bis 17 Volt DC
Leistungsaufnahme ca. 8 Watt

Temperaturbereich

Betrieb -10 °C bis +50 °C
Lagerung -20 °C bis +60 °C

Sonstige Daten

Gehäuseabmessungen 195 x 126 x 240 mm (ohne NiCd-Powerpack)
Gerätegewicht ca. 2,0 kg (ohne NiCd-Powerpack)
Gehäuseschutzart staub- und spritzwassergeschützt
Farbgebung Gehäuse hellgrau, schwarze Gummiarmierung
Augensicherheitsklasse
gemäß EN 60825 (1991)
Laser Klasse 1
PTB-Zulassung Nr.: 1.63-18.11/93.13/RIEGL,
vom 29.10.1993 mit Nachträgen
BZT-Zulassung Nr.: G750470D, vom 4.1.1994

Vorgeschriebene Funktionstests
Am Beginn jeder Meßserie und nach jedem Standortwechsel sind 4 Tests durchzuführen. Hierzu ist in folgender Weise vorzugehen:

  1. Selbsttest
    Der Selbsttest wird durch Betätigung der TEST-Taste ausgelöst. Er läuft automatisch ab und kann nicht beeinflußt werden. Tritt ein Fehler auf, wird das Gerät nicht meßbereit.
  2. Displaytest
    Der Displaytest schließt sich automatisch an den Selbsttest an. Alle Segmente müssen aufleuchten und wieder verlöschen.
  3. Test der Visiereinrichtung
    Zum Test der Visiereinrichtung ist zunächst ein geeignetes Ziel (z.B. Mast, Verkehrszeichen, Gebäudekanten) in ca. 150-200 m Entfernung auszuwählen. Große, insbesondere retroreflektierende Anzeigetafeln sind auch in Entfernungen bis ca. 300 m geeignete Ziele. Zur Bestimmung der Entfernung kann auch die Entfernungsmeßfunktion des Gerätes benutzt werden. Wird der Plastikreflektor (Zubehör) verwendet, ist eine Entfernung von ca. 100 m zu wählen.
    Das Gerät ist auf einer festen Unterlage stabil aufzulegen oder auf einem stabilen Stativ zu montieren.
    Während des ausführlichen Tests ist die Auslösetaste gedrückt zu halten, so daß sich der Test zur Überprüfung der Visiereinrichtung ("ALIGN...") anschließt.
    In diesem Test sendet das Gerät ständig Laserimpulse aus, gleichzeitig ertönt ein Summer. Trifft der Meßstrahl auf gut reflektierende Ziele, führt dies zu einer rascheren Tonfolge, schlecht reflektierende Ziele ergeben längere Pausen zwischen den Tönen.
    Das Ziel ist mit dem roten Leuchtpunkt anzuvisieren. Beim waagerechten Verschieben des Leuchtpunktes über die Kanten des Ziels ist die schnellste Tonfolge dann zu hören, wenn der Laserstrahl auf das Ziel trifft. Beim Verschieben des Leuchtpunktes wird jeweils der Übergang von der freien Ausbreitung des Laserstrahls zur Reflexion durch das Ziel mit einer deutlichen Änderung der Tonfolge angezeigt.
    Die Visiereinrichtung ist dann richtig justiert, wenn sich das Gerät beim Schwenken von links auf das Ziel und beim Schwenken von rechts auf das Ziel gleich verhält, d.h. die Schnelligkeit der Tonfolge muß sich an der gleichen Position des roten Leuchtpunktes relativ zur Kante des Zieles deutlich verändern.
    Entsprechend ist in vertikaler Richtung zu verfahren. Sind nur senkrechte Kanten verfügbar, ist das Gerät um 90 Grad zu drehen und dann wiederum auf einer festen Unterlage stabil aufzulegen.
    Nach Abschluß der Überprüfunf ist die Auslösetaste wieder loszulassen. Das Gerät zeigt durch "READY..." seine Meßbereitschaft an. Sollte die Überprüfung nach etwa 60 Sekunden nicht abgeschlossen sein, beendet das Gerät automatisch den ALIGN-Modus und schaltet auf Meßbereitschaft um.
  4. Nulltest
    Es ist eine Geschwindigkeitsmessung auf ein ruhendes Ziel (z.B. Verkehrszeichen) im zugelassenen Entfernungsmeßbereich auszuführen. Im Display muß die Anzeige "+0 km/h" oder "-0 km/h" erscheinen.

Nur nach erfolgreichem Abschluß der 4 Tests darf das Gerät für amtliche Messungen eingesetzt werden.

 

INFOBOX  
 
Autor:
Quelle: Datenblatt RIEGL LR90-235/P, deutsch, 3/96; Gebrauchsanweisung 5. Aufl. 1996 der Firma RIEGL Laser Measurement Systems GmbH
Bildquelle: Bild 1-3: RIEGL, Bild 2: ferenc
Erstellt: 18. August 1999
 

 

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